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Der wahre Grund, warum ich glücklich bin

Larissa und ich waren am Wochenende weg. Ohne die Kinder. Das zweite Mal seit März 2025.

(Das habe ich in meiner Email vom Freitag erzählt)

Wir haben uns benommen wie ein Rentner-Ehepaar kurz vor der Goldenen Hochzeit: Mittagessen im Restaurant. Ein ganzer Nachmittag in der Therme (ohne Pipi-Alarm im Kinderbecken). Abendessen. Und dann?

Um 21:30 Uhr lagen wir im Bett. Licht aus. Koma. Schlafkoma.

Und jetzt kommt der Part, den ich dir eigentlich erzählen will. Der Part, der vor zwei Jahren noch unmöglich gewesen wäre.

Ich bin am Sonntagmorgen aufgewacht. Und ich fühlte mich... gut.

Nicht dieses "Okay, ich bin wach, wo ist mein Handy, ich muss E-Mails checken"-Wachsein. Und auch nicht dieses nervöse "Ich verpasse was, wenn ich nicht sofort aufstehe"-Gefühl.

Ich fühlte mich ausgeschlafen. Erholt. Und verdammt noch mal erfüllt.

Ich lag da und realisierte: Dieses Gefühl von Frieden? Das kommt nicht von der teuren Matratze im Hotel. Und auch nicht vom Thermalwasser.

Dieses Gefühl ist die harte Währung, die ich mir in den letzten 24 Monaten verdient habe.

Es ist der Lohn dafür, dass ich endlich, ENDLICH mein eigenes Leben lebe. Nach meinen Regeln.

Denn das war nicht immer so. Oh Gott, nein.

Lass uns kurz zurückspulen. In die dunkle Zeit. 2018 bis 2024.

Weißt du, wer damals mein Leben diktiert hat? Nicht ich. Sondern YouTube und vor allem ein Typ namens Gary Vaynerchuk.

Ich saß in meinem Homeoffice, unzufrieden und hungrig, und Gary schrie mich aus YouTube an:

"BUILD AN AGENCY! SCALE! HIRE PEOPLE! YOU GOTTA THINK BIG!"

Dann kam Alex Hormozi 2022 dazu (toller Typ, aber gefährlich für mein damaliges Ich) und legte nach: "Du brauchst Mitarbeiter! Du musst dich aus dem operativen Geschäft ziehen! Skalieren, skalieren, skalieren!"

Und ich? Ich habe genickt wie ein braver Soldat. Ich dachte: "Okay. Das ist der Weg. Ich muss eine Agentur bauen. Ich brauche Angestellte. Wenn ich das nicht mache, bin ich nur ein kleiner Freelancer-Loser."

Ich fing an, dieses Leben zu bauen. Ich stellte Leute ein. Ich spielte "Manager". Ich kaufte mir Zeug, das ich nicht brauchte, um Leute zu beeindrucken, die ich nicht mochte. Ich habe sogar mein Studio, weil Casey Neistat so eins hatte.

(Ich liebe mein Studio und will das nie wieder missen, aber ich bin ehrlich und muss gestehen, dass ich es nicht wollte, weil ich es gebraucht habe, sondern weil ich ein Fan von Casey war).

Ich habe alles getan, was man tun "sollte".

Und ich war tief, tief unglücklich.


Ich hasse es, Leute zu managen. Ich hasse Meetings. Ich hasse es, Verantwortung für die Gehälter anderer zu tragen.

Ich bin ein einsamer Wolf. Ein Creator. Ich will morgens um 04:30 in mein "Studio Gym", Gewichte bewegen, die Klappe halten und dann Videos machen. Ich will kreativ sein, nicht administrativ.

Aber ich habe mich jahrelang dafür geschämt. Ich dachte, mein Traum wäre "zu klein".

Bis ich vor zwei Jahren den Stecker gezogen habe. Radikaler Schnitt. Alles auf Null.

Ich habe aufgehört, Garys Traum zu leben. Ich habe aufgehört, Alex' Business-Modell zu kopieren.

Ich habe angefangen, Serge Black zu sein.

Und das Ergebnis? Das Ergebnis ist, dass ich an einem Sonntagmorgen aufwache und nicht mehr vor meinem eigenen Leben flüchten will. Dass ich Ruhe genießen kann, ohne mich nutzlos zu fühlen.

Weil ich weiß: Ich bin auf MEINEM Weg.

Es ist so verdammt einfach, die Träume anderer Leute zu adoptieren. Sie sehen auf Social Media so glänzend aus. Aber wenn es nicht dein Traum ist, wird er sich immer anfühlen wie ein Stein im Schuh.

Vielleicht brauchst du keine 10 Mitarbeiter. Vielleicht brauchst du keine Millionen-Umsätze. Vielleicht brauchst du einfach nur die Freiheit, dein Ding zu machen.

Ich habe meinen Frieden gefunden. Nicht, weil ich weniger arbeite (ich arbeite härter als je zuvor). Sondern weil ich endlich für mich arbeite.

Schau in den Spiegel. Wessen Traum jagst du gerade?

Deinen? Oder den von irgendeinem Guru, der nicht weiß, dass es dich gibt?

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P.S.: Diese Ruhe im Kopf... dieses Gefühl von "Ankommen"... das kriegst du nicht durch Glück. Das kriegst du durch Disziplin und radikale Ehrlichkeit zu dir selbst. Wie du dieses Fundament baust, zeige ich dir in Metamorphose: https://cr8r.one/metamorphose


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