Jedes mal wenn wir unsere Pläne mit anderen teilen, machen wir sie angreifbar. Wir setzen sie den Ängsten und Grenzen anderer Menschen aus. Sie können uns das ausreden, weil sie sich vielleicht nicht trauen, so etwas zu tun. Sie können uns verunsichern mit ihrer Art und Weise, wie sie solche Dinge sehen.
In der Stille liegt die Macht, denn dann beschützen wir unsere Pläne und haben die Macht, sie anzupassen, wenn es mal nicht perfekt läuft. Und dabei müssen wir uns nicht rechtfertigen, denn niemand wusste ja was davon…
Und jedes Mal, wenn wir unsere Pläne mit anderen teilen, verlieren wir auch das Interesse an diesen Plänen, weil man bereits dafür gelobt wurde. Also wozu noch weiter machen. Das ist Fastfood für unsere Dopamin-Rezeptoren.
Heute sehe ich die Stille irgendwie nicht mehr als Schwäche, sondern mehr als Stärke.
Disziplin ist halt nicht nur um 4:30 aufstehen, sondern auch dann die Fresse zu halten, wenn es notwendig ist und man Dinge für sich behalten muss.
Und ganz ehrlich. Menschen, die aus dem Nichts auftauchen und Dinge präsentieren, die sie erschaffen haben, ohne davor nur ein Wort zu verlieren… die nimmt man wie Götter wahr.. oder? Ich denke mir dann immer: Bähhhm, jetzt kommt er wieder mit einem Banger.
Es ist viel besser, wenn die Resultate für einen sprechen und nicht die leeren Worte.